Wettbewerb Landesgartenschau Nürnberg 2030
Description du marché
Die Datei "241106_106_Bekanntmachung_LGS-Nürnberg" beschreibt den Wettbewerb mit allen Einzelheiten. Sie wurde von der Architektenkammer Bayern über das Aktenzeichen 2024-MFR-07 freigegeben. Freianlagenplanerischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil. Wettbewerbsgegenstand sind Daueranlagen zur Bayerischen Landesgartenschau 2030. Mit dem Konzept einer Urbanen Gartenschau wird ein experimentelles Format inmitten der Stadt durchgeführt. Unter dem Motto „Mehr Grün wagen“ will sich die Stadt als Labor für zukunftsfähige Stadtentwicklung präsentieren. Die Ausloberin erwartet eine übergreifende, verbindende Leitidee für die Realisierungs- und Ideenbereiche bis in die angrenzenden Stadtteile. Sie wünscht sich ausdrücklich offenes, experimentelles Denken und perspektivische Vorschläge. Stadtgraben: Der Stadtgraben entlang der historischen Stadtbefestigung soll zum verbindenden grünen Ring um die Altstadt werden (Realisierungsteil): Gestaltung als multicodierter Erholungsraum; verbesserte Einbindung und Zugänglichkeit; das Maxtor als Teil des Stadtgrabenbereichs soll vom Kreisverkehr zum grünen Knoten umgestaltet werden: Neuordnung und Reduzierung der Verkehrsfläche, stattdessen mehr Platz für Grün, Fußgänger, Radfahrer und Aufenthaltsbereiche. Während der Schau wird der Stadtgraben zum Ausstellungsraum für Ideen und Innovationen. Impulsprojekte: Im Rahmen der Gartenschau sollen die Freiraumpotenziale einiger innerstädtischer Flächen beispielhaft aktiviert und neue Prioritäten der Flächenverteilung und Nutzbarkeit gesetzt wer-den. Die Grasersgasse und die Platzfolge Theresien- und Egidienplatz werden heute vorrangig als Verkehrsraum oder Parkplatz genutzt. Die Insel Schütt wird heute einseitig als Veranstaltungsfläche genutzt und steht als Erholungsraum kaum zur Verfügung. Hier sollen Entwicklungsperspektiven aufgezeigt und ein innerstädtischer Konsens für die zukünftige Nutzung erreicht werden. Grasersgasse (Realisierungsteil): Reduzierung und Umgestaltung der Verkehrsflächen, Baumpflanzungen und Begrünung; wichtige Fuß- und Radverbindung in die südlichen Stadtteile. Theresienplatz (Realisierungsteil)/ Perspektive Egidienplatz (Ideenteil): Entsiegelung, Baumpflanzungen und Begrünung, Reduzierung der Verkehrsflächen, Erhöhung der Aufenthalts- und Nutzungsqualität. Insel Schütt (Ideenteil): Umgestaltung mit mehr Grün, Aufenthalt und Spiel; verbesserte Erlebbarkeit des Wassers; es entsteht ein grüner Festplatz – zentrale Veranstaltungen sollen weiter möglich sein.
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