WTP - Wärmetransformationsplanung TU Darmstadt
Description du marché
Die Technische Universität Darmstadt steht für exzellente und relevante Wissenschaft. Globale Transformationen - von der Energiewende über Industrie 4.0 bis zur Künstlichen Intelligenz - fordern uns heraus. Diese tiefgreifenden Veränderungsprozesse werden durch herausragende Erkenntnisse und zukunftsweisende Studienangebote an der Technischen Universität Darmstadt entscheidend mitgestaltet. Exemplarisch für die Erforschung der Energiewende steht das EnEff:Stadt Campus Lichtwiese Forschungsprojekt, welches die ganzheitliche Weiterentwicklung der Energieversorgung durch intelligente Systemvernetzung am Campus Lichtwiese betrachtet. Zahlen und Fakten TU Darmstadt: - 120 Studiengänge, ca. 24.000 Studierende und mehr als 5.000 Beschäftigte (stand 2023); - 5 Standorte, 174 Gebäude, ca. 304.420 Quadratmeter Hauptnutzfläche, 248 Hektar Grundbesitz. Im Rahmen des Gesetzes zur organisatorischen Fortentwicklung der Technischen Universität Darmstadt (TUD-Gesetz) ist die Technische Universität Darmstadt für ihre Grundstücks- und Bauangelegenheiten selbst zuständig. Im aktuellen Contracting wird die Energiezentrale und das gesamte Fernwärme-, Mittelspannungsstrom- und Fernkältenetz bis Ende 2030 von der Entega Iqony Wärme GmbH betriebenen. Über 100 Liegenschaften, überwiegend Institutsgebäude, Labore und Versuchshallen, an den Standorten Stadtmitte, Botanischer Garten, Lichtwiese und Hochschulstadion sind an das TU-eigene Fernwärmenetz angeschlossen. Auch werden über das ca. 20 km lange Fernwärmenetz Landesliegenschaften und andere Wärmekunden des Contractors versorgt. Der Gesamtwärmeverbrauch lag im Jahr 2023 bei ca. 54 GWh und wurde zu etwa 50 Prozent über die Energiezentrale und zu 50 Prozent über den Zukauf von Fernwärme aus dem Entega-Fernwärmenetz Darmstadt-Nord (MHKW) gedeckt. In der Energiezentrale am Standort Lichtwiese sind vier Blockheizkraftwerke, sechs Heißwasserkessel und eine Absorptionskältemaschine im Einsatz. Mit Hilfe der Blockheizkraftwerke werden rund 2/3 des TU Darmstadt Stromverbrauchs erzeugt. Der Gebäudewärmeverbrauch der TU Darmstadt, inklusive Landesliegenschaften, betrug im Jahr 2023 ca. 39 GWh. Der Stromverbrauch lag bei ca. 49 GWh und der Fernkälteverbrauch bei ca. 6,5 GWh. Für die Wärmeversorgung der Technische Universität Darmstadt soll ein Transformationsplan erstellt werden. Für die Erstellung des Wärmetransformationsplans sollen die Anforderungen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (Modul 1) erfüllt und die AGFW-Empfehlungen zur Erstellung eines Transformationsplanes berücksichtigt werden. Der Transformationsplan soll den zeitlichen, technischen und wirtschaftlichen Umbau zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung der TU Darmstadt bis 2045 darstellen. Leistungsumfang beinhaltet (siehe Dokument Leistungsbild): 1. IST-Analyse des Untersuchungsgebietes, 2. Potentialermittlung erneuerbarer Energien und Abwärme, 3. SOLL-Analyse des Wärmenetzes, 4. Pfad zur Treibhausneutralität und 5. Kostenrahmen. Zeitrahmen: Die Ergebnisse des TU Darmstadt Wärmetransformationsplans werden der Stadt Darmstadt zu Verfügung gestellt, um das Wärmenetz der TU Darmstadt in die kommunale Wärmeplanung einfließen zu lassen. Da die Stadt Darmstadt ihre kommunale Wärmeplanung bis Ende Juni 2026 abschließen muss, beabsichtigt die TU Darmstadt den Wärmetransformationsplan bis Ende 2025 zu erstellen. Von dem erfolgreichen Bieter wird in allen Phasen eine konzeptionell kompetente Beratung erwartet. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor.
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