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Contract notice Architecture, ingénierie & conseil technique 🇪🇺 TED

Zusammenlegung / Erweiterung Mittelschule Königsbrunn - Objektplanung Gebäude und Innenräume, gem. § 33 ff HOAI 2021

🌍 Allemagne
Publication
14/01/2025
Date limite
Valeur estimée
Donneur d'ordre

Description du marché

Die Stadt Königsbrunn plant die Zusammenlegung und Erweiterung der Mittelschule am Standort Süd, Römerallee 1, 86343 Königsbrunn. Gegenstand der Beauftragung sind Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff HOAI 2021, LPH 1-9 bei stufenweiser Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt. Das Bauvorhaben soll als Clusterschule mit "Lernlandschaften" aufbauend auf einem pädagogischen Raumfunktionsbuch realisiert werden. Der voraussichtliche Raumbedarf liegt bei einer 4- bis 5-zügigen Schule für 6 Jahrgangsstufen und 3-zügig für die M-Zug-Klassen. Zusätzlich sind Sonderklassen (wie Projektklassen, Deutschklassen etc.) vorgesehen. Ziel der Planung ist unter anderem eine hohe Flexibilität der Räume nach dem Lernlandschaft-Konzept, welches verschiedene pädagogische Ansätze ermöglicht. Das Projekt ist wirtschaftlich und nachhaltig umzusetzen, bei gleichzeitig hohem gestalterischem Anspruch. Die neue Mittelschule Königsbrunn muss auch aus architektonischer Sicht ein Wohlfühlort für die Nutzer werden. Für die neue Mittelschule ist ein Gesamtkonzept zu entwickeln, bei dem die Fachplaner frühzeitig eingebunden werden müssen. Die Haustechnik ist in das gestalterische Gesamtkonzept zu integrieren. Sichtbare technische Dachaufbauten sind explizit unerwünscht. Der Rückbau der bestehenden Schule am Standort Nord ist nicht Teil dieser Beauftragung. Die Schüler des Standorts Süd werden während der Baumaßnahme an einem anderen Standort unterrichtet. Der zweigeschossige Bestandbau (Baujahr 2005) bedarf einer energetischen Sanierung und einer neuen Fassade. Die Auftraggeberin hat sich die Vorgabe gegeben kommunale Gebäude mindestens im Energieeffizienzstandard 40 zu erstellen, dies gilt auch für Generalsanierungen. Die neue Mittelschule ist in ihrer Gänze mindestens im Energieeffizienzstandard 40 zu errichten. Die Fachlehrsäle und die Verwaltungsräume sind zum größten Teil bereits im Bestandbau vorhanden, sodass die aktuellen Räume des Bestands nur teilweise umstrukturiert werden müssen. Der Bestandsbau ist durch einen Erweiterungsanbau zu ergänzen. Die bestehende Zweifeldsporthalle soll um ein Feld, und die dazugehörigen Sanitär- und Nebenräume erweitert werden. Eine Unterkellerung ist nicht angedacht. Alle Gebäudeteile sind miteinander zu verbinden. Hierbei ist insbesondere auf die Gewährleistung des Brandschutzes bei der Verbindung zum Bestand zu achten. Ein Brandschutzplaner wird gesondert beauftragt. Die Auftraggeberin versucht, soweit möglich, auf den Einsatz von mechanischen Lüftungsanlagen zu verzichten. Ziel ist es in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachplanern ein Lüftungskonzept zu erarbeiten und umzusetzen, welches eine gute Innenraumluftqualität gewährleistet. Primär sind für die Mittelschule freie Lüftungskonzepte, Querlüftungskonzepte, Nachtauskühlungskonzepte und ggf. geregelte Fensterspaltlüftungskonzepte zu entwickeln. Mechanische Lüftungsanlagen oder Hybridlüftungssystemen sind nur in Bereichen, die mit freier Lüftung nicht belüftet werden können, vorzusehen. Bereitschaft zur Unterstützung, Entwicklung und Umsetzung eines innovativen, nachhaltigen Lüftungskonzepts auf der Basis freier Lüftung, unter größtmöglichem Verzicht auf mechanischen Lüftungsanlagen, wird vorausgesetzt. In der zweiten Verfahrensstufe ist ein Lösungsvorschlag (planerisches Konzept) für den Umbau des Bestandgebäudes und die Erweiterung der Mittelschule samt Sporthalle in Form von Skizzen oder Handzeichnungen inklusive textlicher Erläuterung zur Umsetzung der Idee einzureichen. Hierbei muss sowohl das Raumkonzept, als auch die Wirtschaftlichkeit und der Umgang mit dem Klimawandel überzeugen. Wert ist vor allem auf Adress- und Identitätsbildung, Atmosphäre und Raumwahrnehmung sowie Nachhaltigkeit zu legen. Ziel ist eine Schule im "Grünen" als eine "grüne Schule" in Weiterführung des Konzeptes vom Bestandsgebäude mit einem funktionalen und wirtschaftlichen, aber auch architektonisch ansprechenden, Konstruktionsansatz (ggf. mit vorgefertigten Elementen, Modulen etc.). Die Lebenszyklusbetrachtung und die CO2-Gesamtbilanz sind zu beachten. Als Grundlage dient das von der Auftraggeberin in der zweiten Verfahrensstufe zur Verfügung gestellte Raumfunktionsbuch. Dieses ist zwingend zu berücksichtigen Die Auftraggeberin stellt außerdem eine Machbarkeitsstudie zur Verfügung. Der Lösungsvorschlag kann darauf aufbauen, die Auftraggeberin ist jedoch offen für neue Ideen und Optimierungsvorschlägen zur Umsetzung des Bauvorhabens. Die Auftraggeberin möchte mit den Lösungsvorschlägen vorrangig einen Eindruck von der kreativen Haltung und der Vision der Architekten für das Bauvorhaben gewinnen. Die Lösungsvorschläge werden pauschal mit 5.000 Euro brutto vergütet. Die Tiefe der Ausarbeitung ist an die Honorierung anzupassen. Nach Beauftragung wird bei den Teilleistungen der LPH 2 das Honorar für den Lösungsvorschlag dem Verfahrenssieger in Abzug gebracht. ---- Bei diesem Projekt werden Förderungen beantragt. Bei der Fördermittelbeschaffung soll mitgewirkt werden. Die Einreichung des Förderantrags ist für September 2026 vorgesehen. Bis dahin muss der Bauantrag gestellt werden. ---- Zeitschiene: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im Mai 2025 statt. Die Auftragsvergabe ist im Sommer 2025 und der darauffolgende Projektstart ist im Herbst 2025 vorgesehen. Baubeginn ist für das Frühjahr 2028 geplant, die Fertigstellung soll im 1. Quartal 2031 erfolgen, die Nutzungsaufnahme ist für spätestens September 2031 geplant. ---- Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.

Procédure
Procédure négociée avec publication
Nature du contrat
Services
Lieu d'exécution
Königsbrunn (DE276)

Pouvoir adjudicateur

🏛 Stadt Königsbrunn, Königsbrunn
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